Tomatensaft mal anders

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Was gibt es hier in Ecuador, was es in Deutschland nicht gibt? Zum Beispiel jede Menge tropische Früchte. Besonders toll hier sind die vielen Säfte. Ich mache mir jeden Morgen einen zum Frühstück und mein Lieblingssaft ist zur Zeit der aus der Tomate de Árbol, auf deutsch: Baumtomate.

Die wachsen tatsächlich auf Bäumen, ich konnte mich selbst überzeugen, als wir in Banos durch die Plantagen geritten sind.

tomaten-auf-dem-tisch.jpgWenn man/frau die Tomaten im Supermarkt kauft, die süßere, dunkelrote Sorte (es gibt auch noch orangene) dann sehen die etwa so aus: Eine Tomate reicht für zwei große Gläser Saft. Man muss die Früchte schälen (manche schneiden sie auch in der Mitte durch und löffeln die Schale aus.

tomaten-im-mixer.jpgEinmal durchschneiden und ab in den Saftmixer (der hier zur Grundausstattung in jeder Küche gehört), Wasser dazu und ein paar Löffel Zucker. Ab geht die Quirlerei.

Danach müssen noch die Kerne ausgesiebt werden, dann ist der Saft fertig.

kerne-filtern.jpgMit Tomatengeschmack hat der übrigens relativ wenig zu tun: Er ist süß, fruchtig, hat aber auch einen leichten bittereren Nachgeschmack.

Meine derzeitige Spanischlehrerin Patricia hat übrigens in einer privaten und nicht unbedingt repräsentativen Umfrage unter ihren SchülerInnen herausgefunden, dass 80 Prozent voll auf den Tomate de Árbol-Saft abfahren. Und versteht nicht, warum. Sie meint, Babaco oder Naranjilla sei viel leckerer…

Mehr zum Obst in Ecuador bald hier.

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