18. Februar 2008. Bei einem Spaziergang durch haben Peter und ich mitten in dieser Stadt diesen Schmetterling entdeckt. Seine Flügel hatten eine Spannweite weit größer als die Länge meiner Hand vom Handgelenk bis zu den Fingerspitzen.
Ich kenne mich mit den Verhaltensweisen von Schmetterlingen nicht besonders aus, aber es hatte gerade angefangen zu regnen, dicke schwere Tropfen – vielleicht hat er sich “untergesetzt”, um nicht getroffen zu werden?
In einem wunderschönen Café, das zum Panama-Hut-Museum gehört, mit bunten Wänden, Holzstühlen, Gemälden von ansässigen KünstlerInnen; in dem auch handgefertigte Ledertaschen und origineller Schmuck ausgestellt sind – und einer beeindruckenden Aussicht auf die Stadt – sind wir auch weitere Tiere getroffen.
Wir saßen in einem kleinen Erker, und draußen vor den Fenstern hingen Tränken für Kolibris, die die kleinen Gesellen (vielleicht waren es auch Gesellinnen?) auch fleißig nutzten, so dass wir sie gut beobachten konnten. Es war schwierig, sie zu fotografieren, schon bei der kleinsten Bewegung schwirrten sie wieder von dannen.
Aber einen habe ich erwischt – der uns irgendwie an einen Mini-Pinguin erinnerte. Vielleicht wegen des kleinen Hinterteils, dass jedesmal wippte, wenn er sich mit seinem Schnäbelchen vorbeugte um Wasser zu trinken.
Eine andere Art – 124 soll es in Ecuador geben -, die etwas größer ist und deren Gefieder grün-metallisch schimmert, haben wir auch im Vorgarten unseres Hauses. Sie besuchen bei schönem Wetter die Hibiskussträucher, sie mögen den Nektar der Blüten.
Schlagworte: Kolibris, Museum, Panamahut, Schmetterling